Ägypten das 100. Mitglied der noch jungen Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) geworden

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Mit Bestätigung der Ratifikation am 19.06.2012 ist Ägypten das 100. Mitglied der noch jungen Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) geworden.
 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle: "Wir stehen vor der enormen Herausforderung, die globale Energieversorgung umzubauen und nachhaltig zu gestalten. Dafür ist der Ausbau der erneuerbaren Energien der Schlüssel. Deutschland war eine treibende Kraft hinter der Gründung der Internationalen Energieagentur IRENA. Dass nun 100 Staaten daran mitwirken, ist ein starkes Signal für die Dynamik der in Gang gesetzten Veränderungen."
IRENA ist die einzige internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert. Sie will die Nutzung der erneuerbaren Energien weltweit voranbringen. Seit ihrer Arbeitsaufnahme ist IRENA zunehmend zu dem internationalen Knotenpunkt für die Zusammenarbeit beim Ausbau und der weltweiten Verwendung erneuerbarer Energien geworden. So erarbeitet IRENA derzeit einen globalen Wind- und Solaratlas oder entwickelt Kernanalysen und Szenarien für den internationalen Ausbau der erneuerbaren Energien, bei denen Kosten-Nutzen-Vergleiche, Arbeitsplatzeffekte und Umweltauswirkungen betrachtet werden. IRENA berät Regierungen für den Ausbau der erneuerbarer Energien.

 

IRENA wurde am 26. Januar 2009 in Bonn mit der Unterstützung zahlreicher Staaten initiiert. Der Hauptsitz des IRENA-Sekretariats befindet sich in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. Damit ist IRENA die erste internationale Organisation mit Hauptsitz in der arabischen Welt. Eine der drei IRENA-Fachabteilungen, das Innovations- und Technologiezentrum (IITC), ist in Bonn angesiedelt. Deutschland spielt damit nicht nur als Verwahrer, sondern auch als Gastland eine starke Rolle.

 Quelle:  Kooperation International  Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: Deutschland Zentrum Kairo